
Interview mit Baden1
Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, ein Interview zu geben.
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Eine überzeugende Bewerbung zeigt Deinen Mehrwert, passt zur angestrebten Stelle und bleibt ehrlich. Diese acht Bewerbungsfallen helfen Dir, typische Stolperstellen in Deinen Unterlagen, im Gespräch und beim Nachfassen zu erkennen.
In meinem Coaching begleite ich Menschen bei beruflichen Veränderungen. Dabei geht es auch darum, die eigenen Stärken, Erfahrungen und den Beitrag für ein Unternehmen sichtbar zu machen. Hier findest Du acht typische Fallen in kompakter Form.
„Teamfähig, belastbar, auf der Suche nach einer neuen Herausforderung“: Solche Aussagen könnten von fast jedem stammen. Zeige lieber, welche Verantwortung Du übernommen und was Du bewirkt hast. Ein konkretes Beispiel macht Deinen Mehrwert greifbarer als eine Liste allgemeiner Stärken.
Deine Bewerbung sollte nicht nur erklären, was Du Dir wünschst. Sie sollte zeigen, welchen Beitrag Du für das Unternehmen leisten kannst. Lies die Stellenausschreibung aus dieser Perspektive. Auch ein Bewerbungsfoto, falls Du eines verwendest, sollte zur angestrebten Rolle und zum Unternehmen passen. Hole Dir dazu Feedback von Menschen, denen Du vertraust.
Bewerbermanagementsysteme, kurz ATS, helfen Unternehmen dabei, Bewerbungen zu erfassen und zu strukturieren. Nicht jedes System sortiert automatisch aus. Ein klar aufgebauter, digital lesbarer Lebenslauf erleichtert jedoch die Verarbeitung. Verwende verständliche Überschriften und passende Begriffe aus der Stellenausschreibung – immer nur, wenn sie Deiner tatsächlichen Erfahrung entsprechen.
Den eigenen Lebenslauf zu kennen, ist ein Anfang. Bereite Dich zusätzlich auf das Unternehmen, seine Aufgaben und die konkrete Position vor. Überlege Dir Beispiele, mit denen Du Deine Erfahrung erläutern kannst, und eigene Fragen. So wird aus dem Vorstellungsgespräch ein Austausch darüber, ob Ihr zueinander passt.
„Ich suche eine neue Herausforderung“ erklärt noch nicht, warum Du gerade diese Stelle möchtest. Verbinde Deine Motivation mit konkreten Aufgaben, dem Unternehmen und Deiner beruflichen Richtung. Was reizt Dich an der Rolle – und welche Deiner Erfahrungen möchtest Du dort einbringen? Eine persönliche, nachvollziehbare Antwort wirkt stärker als eine gelernte Standardformulierung.
Eine Bewerbung ist kein Offenbarungseid. Du musst nicht jede persönliche Unsicherheit zum Mittelpunkt Deiner Vorstellung machen. Wähle aus, welche Erfahrungen für die Position relevant sind, und stelle sie klar dar. Bleibe dabei wahrheitsgemäß: Erfinde weder Kompetenzen noch Erfolge und mache aus einer Mitwirkung keine Projektleitung.
Ein Wechsel, eine Pause oder ein Umweg muss nicht wie eine Entschuldigung klingen. Ordne Deinen Weg sachlich ein und richte den Blick nach vorn: Was hast Du gelernt? Was ist Dir heute wichtig? Warum passt der nächste Schritt dazu? Du kannst Deinen Werdegang erklären, ohne Dich kleinzumachen.
Nach der Bewerbung bleibt die Antwort aus – und aus Unsicherheit fragst Du nicht nach. Orientiere Dich zunächst an einem angekündigten Zeitplan. Ist dieser verstrichen, kannst Du freundlich nach dem Stand fragen. Halte Deine Nachricht kurz, beziehe Dich auf die konkrete Stelle und zeige Interesse, ohne Druck aufzubauen.
Welche dieser Fallen erkennst Du bei Dir wieder? Nimm Dir zunächst eine vor und prüfe, was Du konkret verändern möchtest.
Im 18-seitigen Guide „Die 8 häufigsten Bewerbungsfallen“ findest Du einen Selbsttest, Vorher-Nachher-Beispiele, Checklisten für Bewerbung und Gespräch sowie einen persönlichen Aktionsplan.
Auf der Startseite kannst Du den Guide per E-Mail anfragen. Ich schicke ihn Dir persönlich zu.
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